Dies und Das

 

Goldene Zeiten

 

... Sie stand an den Klippen im Sprühnebel der tosenden Brandung.

An ihrer rechten Hand hielt sich ihre Tochter - ein kleines Mädchen fest - dessen Gesicht mit einer Schar von Sommersprossen übersät und dessen Haare zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden waren.

 

Sie hielt einen Teddybären in der rechten Hand der schon hier und da mit bunten Flicken ausgebessert wurde.

Nicht unweit von ihnen auf einer saftigen grünen Wiese, welche mit den knallgelben Scheinblüten des Löwenzahns übersät war, bölkten die Schafe lauthals durcheinander während der junge Schäfer sie mit seinen Hirtenhunden zusammen trieb.

 

Ihr langes kupferrotes und wild gelocktes Haar welches einen schönen Kontrast in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne zu dem tief grauem Gewitterhimmel darstellte - an dem die Wolken unwirklich schnell von Westen her vor rüber zogen - tanzte wie Flammen in den wirbelnden Böen durch den nahenden Sturm.

In den feinen Nebeln welche von der Brandung aufstiegen, bildeten sich hin und wieder Regenbogen die jedoch nicht den Blick der jungen Frau in dem langen samt grünem Kleid fesseln konnten.

Jedoch die funkelnden, smaragdgrünen Augen des kleinen Mädchens erstrahlen ließen.

 

Die junge Frau schaute gedankenverloren auf die peitschende See hinaus und streichelte mit ihrer linken Hand ihren trächtigen Bauch, während sie zärtlich mit ihrem Daumen den Handrücken ihrer Tochter streichelte.

 

Das Schiff schaukelte wild hin und her und die Planken knarrten und knirschten im Takt mit den dumpfen Schlägen der ruckelnden Ladung. Das Licht der Petroleumlampe loderte auf und nieder.

Das Glas welches die Flamme schützend umgab war schon Stellenweise angerußt und dämpfte das schwache Licht noch weiter.

 

Seine Gedanken verloren sich in dem flackerndem Licht- und Schattenspiel der Lampe.

Er vermochte in der Ruhe die nun in ihm herrschte die Sehnsucht zu spühren welche ihm Gewissheit gab.

Das nahm ihm etwas von der Angst in eine ungewisse „goldene Zukunft“ zu segeln.

In eine ungewisse „goldene Zukunft“ für einen Herren der ihm und seinen Gefährten die Entscheidung abnahm was richtig oder falsch, gut oder böse ist.

 

Ihre Augen strahlten voller Freude als sie ihr eigen Fleisch und Blut in ihren Händen halten konnte. Sie erfreute sich an dem kräftigem kreischen des Neugeborenen und drückte ihn fest an ihre prallen Brüste.

Es dauerte nicht lange und der Neuankömmling beruhigte sich im wiegen seiner Mutter.

Er genoss die sanfte Stimme und die wohlige Wärme welche ihn schützend einluden.

 

Furcht und Angst durchfluteten seine Eingeweide als es begann Blut zu regnen und der Lärm tausender Krieger sich drohend über sie erhob.

Kalter Stahl bohrte sich mitleidslos durch Leiber und Emotionen, welche die Kriegsherren mit ihren Werkzeugen - in ihren Werkzeugen - erweckt hatten um eine „goldene Zukunft“ zu erschaffen.

Eine goldene Zukunft in einem Gewittersturm aus Blut und Zorn.

 

Sie stand an den Klippen im Sprühnebel der tosenden Brandung. An ihrer rechten Hand hielt sich ihre Tochter, ein junges Mädchen fest. Dessen Gesicht ein paar Sommersprossen bedekten.

ihre Haare waren zu zwei Zöpfen geflochten.

Sie hielt einen Strauss Blumen in der rechten Hand.

An ihrer linken Hand hielt sie einen kleinen Jungen, dessen freche Stupsnase ebenso mit Sommersprossen übersät war.

An seiner linken baumelte der Teddybär, der nun schon ein-zwei bunte Flicken mehr vorzuweisen hatte.

 

Nicht unweit von ihnen auf einer Wiese welche mit den weißen Pusteblumen des Löwenzahns übersät war - dessen Samen im Wind über dem saftigem Grün schwebten - bölkten die Schafe lauthals durcheinander. Während der Schäfer sie mit seinen Hirtenhunden zusammen trieb.

 

Ihr kupferrotes wild gelocktes Haar welches einen schönen Kontrast in den letzten Strahlen der untergehenden Sonne zu dem tief grauem Gewitterhimmel darstellte - an dem die Wolken unwirklich schnell von Osten her vor rüber zogen - tanzte wie Flammen in den wirbelnden Böen durch den nahenden Sturm.

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